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Laptop wird heiß, der Lüfter dröhnt, der Akku hält nicht mehr

Warum ein Laptop heiß wird

Im Inneren sitzt ein kleiner Lüfter, der Luft durch feine Kühlrippen zieht. Über die Jahre setzt sich dort Staub fest — und zwar genau an der engsten Stelle. Der Lüfter dreht dann dauerhaft hoch, kühlt aber immer schlechter. Wird es zu heiß, drosselt der Rechner sich selbst: Er wird spürbar langsam, und im Extremfall schaltet er ohne Vorwarnung ab.

Das ist der mit Abstand häufigste Grund für einen Laptop, der „auf einmal so langsam geworden" ist.

Was Sie selbst tun können

  1. Lüftungsschlitze freihalten. Ein Laptop auf Decke, Kissen oder Sofa bekommt keine Luft. Eine feste, ebene Unterlage macht einen deutlichen Unterschied.
  2. Von außen absaugen oder ausblasen. Mit Druckluft aus der Dose in kurzen Stößen und nur von außen in die Schlitze. Den Lüfter dabei nicht hochdrehen lassen — er kann Schaden nehmen, wenn er sich zu schnell dreht.
  3. Nachsehen, was Last erzeugt. Strg + Umschalt + Esc öffnet den Task-Manager. Steht unter „CPU" dauerhaft ein Programm bei hohen Werten, ist nicht die Kühlung schuld, sondern dieses Programm.
  4. Energiemodus prüfen. Einstellungen → System → Netzbetrieb und Akku → Energiemodus. „Ausbalanciert" statt „Beste Leistung" senkt Hitze und Lüfterlärm merklich.

Wenn das nicht reicht

Sitzt der Staub im Kühlkörper fest, hilft nur Öffnen und Reinigen. Bei Geräten, die älter als fünf Jahre sind, ist meist auch die Wärmeleitpaste ausgetrocknet — dann bringt allein das Absaugen wenig. Beides zusammen ist ein Werkstatttermin und bringt oft erstaunlich viel: Geräte, die als „zu langsam" abgeschrieben waren, laufen danach wieder normal.

Der Akku hält nicht mehr durch

Akkus verschleißen, das ist normal — nach drei bis vier Jahren ist deutlich weniger Kapazität übrig als am Anfang. So sehen Sie den Zustand nach:

  1. In die Windows-Suche cmd eingeben, auf „Eingabeaufforderung" rechtsklicken und „Als Administrator ausführen" wählen.
  2. Eingeben: powercfg /batteryreport
  3. Windows nennt den Speicherort der erzeugten Datei. Diese im Browser öffnen.
  4. Interessant sind zwei Werte: Design Capacity (Kapazität ab Werk) und Full Charge Capacity (heute erreichbare Kapazität). Liegt der zweite Wert unter der Hälfte des ersten, ist der Akku am Ende seiner Lebenszeit.

Ob sich ein Tausch lohnt, hängt vom Gerät ab — bei manchen Modellen ist der Akku verklebt, bei anderen in fünf Minuten gewechselt.

Warnzeichen: hier bitte nichts mehr selbst versuchen